Niquitin 2mg Minze Lutschtabletten 72 Stück

Nicotinersatztherapie, Lutschtabletten mit Minze. Reduziert die Entzugserscheinungen und vermindert das Rauchverlangen.

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24,08
Wirkung
NiQuitin 2 mg Lutschtabletten enthalten den Wirkstoff Nikotin.

Nikotin wird zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Der Wirkstoff kann die Entzugssymptome verringern und die Chancen erhöhen, das Rauchen dauerhaft aufzugeben. Nikotin kann in Form von Lutschtabletten, Kaugummis, Pflastern und Nasensprays eingenommen werden.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Nikotin sind vertiefende Informationen verfügbar:

- Nikotinabhängigkeit
Wie ist NiQuitin Lozenge anzuwenden?
Wenn mit der Behandlung begonnen wird, muss das Rauchen eingestellt werden.

Erwachsene nehmen in den ersten sechs Wochen alle ein bis zwei Stunden eine Lutschtablette, in der siebten bis neunten Woche alle zwei bis vier Stunden eine Lutschtablette und in der zehnten bis zwölften Woche alle vier bis acht Stunden eine Lutschtablette. In den ersten sechs Wochen sollte man pro Tag mindestens neun und maximal 15 Lutschtabletten einnehmen. Die Lutschtabletten sollten insgesamt nicht länger als sechs Monate eingenommen werden. Wer danach immer noch den Wunsch zu rauchen verspürt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Die Lutschtablette im Mund zergehen lassen und nicht schlucken, dabei regelmäßig von einer Seite der Mundhöhle auf die andere wechseln, bis sie nach 20 bis 30 Minuten vollständig aufgelöst ist.

Starke Raucher, die innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen rauchen, nehmen Lutschtabletten mit 4 Milligramm Wirkstoffgehalt; Raucher, die später als 30 Minuten nach dem Aufwachen die erste Zigarette rauchen, nehmen Lutschtabletten mit 2 Milligramm Wirkstoffgehalt.
Nebenwirkungen:
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Erkältung, Hautreizungen wie Rötung, Juckreiz, Brennen, Ödeme, Blasenbildung, Hautausschlag, Nesselsucht, Zwicken.

Häufige Nebenwirkungen:
Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Husten, Muskelschmerzen, Bewegungsstörungen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall, veränderter Stuhl, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen; Herzklopfen, Herzrasen, Akne, offene Stellen im Mund und Zungenbrennen, Völlegefühl, Schluckbeschwerden, Geschmacksstörungen, Reizungen im Mund- und Rachenraum, Schluckauf, Sodbrennen, Magenverstimmungen, Reizungen der Nasenschleimhaut, Nasenbluten, Niesen, Schnupfnase, Entzündungen im Rachenbereich, Halsreizungen, Hörstörungen, Schmerzen, Aufregung, Angst, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Blutdruckveränderungen, Infektionen der oberen Atemwege.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Albträume, Depression, Reizbarkeit, verringerte nervliche Belastbarkeit, Schläfrigkeit, Verwirrung, Gedächtnisstörungen, Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Sehstörungen, Hitzewallungen, Atemwegsinfektionen, Zahnfleischentzündungen, Magengeschwüre, Gelenkschmerzen, Krämpfe, Rückenschmerzen, Unwohlsein, Migräne, Gewichtszunahme, Kraftlosigkeit, Appetitsteigerung, Zahnfleischbluten, Schleimhautbrennen, Würgereiz, wunde Lippen, vermehrter Speichelfluss, Mundgeruch, Mundtrockenheit, Schwitzen, Schilddrüsenstörungen, schmerzhafte Lymphknoten, Blasenentzündungen.

Seltene Nebenwirkungen:
Benommenheit, Zittern, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen im Brustbereich, Hitzegefühl, Atemstörungen, Zuckungen, Unruhe, Zittern, Hautverfärbungen, Entzündung, allergische Reaktionen mit Hautrötungen oder schmerzhaften Schwellungen von Haut und Schleimhäuten.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Beschleunigung des Herzschlags, Anstieg des Blutdrucks.
Was NiQuitin® Lozenge enthält 
Der Wirkstoff ist Nicotin. Eine Lutschtablette enthält 2 mg Nicotin. 

Sonstige Bestandteile
Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

Aspartam
Magnesiumstearat
Mannitol (E 421)
Menthol/Pfefferminz-Aroma PFC 9926 (Levomenthol, Pfefferminzöl, Maltodextrin, hochdisperses Siliciumdioxid)
Natriumalginat
Natriumcarbonat
Polycarbophil-Calcium
Xanthangummi
Wechselwirkungen
Während der Behandlung mit Nikotin sollte keinesfalls geraucht werden. Es könnte sonst zu Vergiftungen kommen.

Bei einer Nikotintherapie kann es außerdem notwendig sein, die Dosierung der folgenden Wirkstoffe zu verringern: Coffein, Theophyllin, Imipramin, Pentazocin, Flecainid, Fluvoxamin, Olanzapin, Phenacetin, Phenylbutazon, Tacrin, Clozapin, Ropinirol, Clomipramin, Insulin sowie der blutdrucksenkenden Wirkstoffe wie Prazosin oder Propranolol. Andernfalls können die genannten Wirkstoffe schwere Nebenwirkungen hervorrufen.

Die Dosierungen von Sympathomimetika wie Isoprenalin oder Salbutamol hingegen müssen unter Umständen angehoben werden.

Wer Nikotinkaugummis kaut, sollte auf Cola oder Orangensaft verzichten, denn säurehaltigen Getränke vermindern die Aufnahme von Nikotin über die Mundschleimhaut.

Gegenanzeigen
Bei einer Überempfindlichkeit gegen Nikotin, schweren Hauterkrankungen, instabiler oder sich verschlechternder Angina Pectoris, Prinzmetal-Angina, schweren Herzrhythmusstörungen sowie kurz nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall darf kein Nikotin eingenommen werden. Nichtraucher, Gelegenheitsraucher und Patienten, die unter Phenylketonurie leiden, dürfen ebenfalls keine Nikotin-haltigen Arzneimittel anwenden, weil die große Menge an Nikotin in solchen Präparaten bei diesen Personen zu Vergiftungserscheinungen führen kann.

Bei Erkrankungen wie stabiler Angina Pectoris, Herzinsuffizienz, Krämpfen der Blutgefäße, arteriellen Verschlusskrankheiten und Bluthochdruck sollte vor der Anwendung unbedingt ein Arzt um Rat gefragt werden. Patienten mit Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn, Herzmuskelschwäche, Leberfunktionsstörungen, schweren Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus vom Typ 1, Diabetes mellitus vom Typ 2), Nebennierenmarkstumor (Phäochromozytom), Magenschleimhautentzündung (Gastritis) sowie akuten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren dürfen Nikotin nicht ohne vorherige ärztliche Beratung einnehmen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
In der Schwangerschaft und Stillzeit darf kein Nikotin eingenommen werden, weil der Wirkstoff dem Kind schwere Schäden zufügen kann.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter zwölf Jahren dürfen kein Nikotin anwenden. Schon eine normale Erwachsenendosis kann bei Kindern tödliche Nebenwirkungen auslösen.

Manche Hersteller erlauben bei Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren in schweren Fällen der Nikotinabhängigkeit eine Verordnung von Entwöhnungspräparaten durch den Arzt. Sie dürfen diese Präparate aber nicht rezeptfrei erhalten.

Warnhinweise
Während der Einnahme dieses Wirkstoffs darf auf keinen Fall geraucht werden.
Bei Blässe, Schweißausbruch, Übelkeit, Zittern, Krämpfen oder Atemnot muss sofort ein Arzt gerufen werden.
Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.
Marke Niquitin
Darreichungsform Lutschtabletten
Produktart Arzneimittel
Methoden zum Rauchstopp Nikotinsubstitution
Nahrungsergänzungsmittel Nervensystem Entzug
Suchtart Nikotinsucht
Generikum? not available

Niquitin 2mg Minze ist ein Arzneimittel. Kein dauerhafter Gebrauch ohne medizinischen Beratung. Lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bewahren Sie den Beipackzettel auf, diesen enthält wichtige Informationen für Sie. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Informieren Sie Ihren Arzt beim Auftreten von Nebenwirkungen.