Nurofen Junior 125 mg Zäpfchen Zäpfchen 10 Stück

Arzneimittel mit Ibuprofen als Zäpfchen. Zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und erhöhte Temperatur. Ab 12,5 kg.

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Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) genannt werden. Diese Wirkstoffe beeinflussen Schmerzen, Entzündungen und erhöhte Temperatur. Nurofen wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:
 • Fieber
 • leichten bis mäßigen Schmerzen

Die Verabreichung von Nurofen wird empfohlen, wenn eine orale Verabreichung nicht möglich ist, z.B. bei Erbrechen.
Wie alle Arzneimittel kann Nurofen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Es können bei Ihnen eine oder mehrere der für NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten. Wenn das so ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen sofort mit Ihrem Arzt. Ältere Patienten haben ein höheres Risiko, Probleme auf Grund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

BEENDEN Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

  • Anzeichen von Magen-.Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerstühle, das Erbrechen von Blut oderdunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee ähneln.
  • Anzeichen von sehr seltenen aber ernsthaften allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerklärliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesicht, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper; sich abschilfernde, blasenziehende oder sich abschälende Haut.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
 • Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen,Blähungen (Flatulenz), Verstopfung, leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in außergewöhnlichen Fällen Blutarmut hervorrufen kann.

Gelegentlich ( 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
 • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Durchbruch oder Magen-Darmblutungen, Entzündung der Mundschleimhautmit Geschwüren, Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis ulcerosa oder Crohn’sche Krankheit),Magenschleimhautentzündung, lokalisierte rektale Reizung.
 • Störungen des Zentralnervensystems wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Schlaflosigkeit, körperliche Unruhe,Erregbarkeit, oder Müdigkeit
 • Sehstörungen
 • Verschiedenartige Hautausschläge
 • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
 • Ohrensausen (Tinnitus)
 • Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Unterbauch, Blut im Urin und Fieberkönnen Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrose)
 • Verminderter Hämoglobinwert

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
 • Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranartigen Darmverengungen
 • Herzinsuffizienz, Herzanfall und Schwellungengen des Gesichts und der Hände (Ödeme)
 • Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom); Entzündungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Anzeichen auftritt oder Sie ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins empfinden, beenden Sie die Einnahme von Nurofen Junior und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.
 • Psychotische Reaktionen, Depressionen
 • Hoher Blutdruck, Gefäßentzündung
 • Herzklopfen (Palpitationen)
 • Funktionsstörungen der Leber, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), besonders beiLangzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)
 • Störungen bei der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund,grippeartige Beschwerden, schwere Erschöpfung, Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In diesen Fällen sollten Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Eigentherapie mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
 • Ernsthafte Hautentzündungen und Weichteilkomplikationen während einer Varizelleninfektion Windpocken, Gürtelrose)
 • Verschlimmerung von infektionsabhängigen Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis), die im Zusammenhang mitder Einnahme bestimmter NSARs berichtet wurde. Wenn Entzündungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie ohne Verzug zu Ihrem Arzt gehen. Es muss geklärt werden, ob eine anti-infektive oder antibiotische Therapie notwendig ist.
 • Symptome einer aseptischer Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Verwirrung wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Krankheiten des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) sind möglicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
 • Ernste Hautreaktionen wie Hautausschlag mit roter Verfärbung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 Zäpfchen enthält 125 mg Ibuprofen. Der sonstige Bestandteil ist Hartfett.
Nurofen darf nicht angewendet werden,
 • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen, anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Nurofen sind.
 • wenn Sie nach vorheriger Einnahme von Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Atemnot, Asthma, Schnupfen, Schwellungen des Gesichts und/oder der Hände oder Nesselausschlag gelitten haben.
 • wenn bei Ihnen schon einmal eine Magen-Darm-Blutung oder - Durchbruch (Perforation) im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR aufgetreten sind.
 • wenn Sie ein Magen-Darm-geschwüre(peptisch Ulcera) oder Magen-Darm -blutungen (mindestens 2 Episoden) haben oder hatten.
 • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovasculäre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben.
 • wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben.
 • wenn Sie ernsthaft dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme). 
 • wenn Sie schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder eine schwere Herzmuskelschwäche haben
 • während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate.
 • bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht unter 12,5 kg (unter 2 Jahre).


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen einnehmen
 • bei bestimmten Hautkrankheiten des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenosen) wenn
 • Sie schwere Hautreaktionen haben wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einerÜberempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen sofort abgesetzt werden.
• wenn Sie bestimmte erbliche Störungen bei der Blutbildung haben (z.B. akute intermittierende Porphyrie).
 • wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden2
 • wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
 • Erkrankungen des Enddarms oder des Afters.
 • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschwäche hatten
 • bei verminderter Nierenfunktion.
 • bei Leberfunktionsstörungen.
 • wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten.
 • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einerallergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können als Asthmaanfälle (sogenanntes Schmerzmittel-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht auftreten.
 • wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für dieseErkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oderRaucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
 • Arzneimittel wie Nurofen sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“)oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche für Kinder zwischen 3 bis 5 Monaten 24 h und für Kinder ab 6 Monaten 3 Tage beträgt.
 • Bei einer längeren Einnahme von Nurofen sollten Ihre Leberwerte, Ihre Nierenfunktion und Ihr Blutbild regelmäßig überwacht werden.
 • Nebenwirkungen können durch die Einnahme der kleinsten wirksamen Dosis über die kürzest mögliche Zeit minimiert werden um die Symptome zu kontrollieren.
 • Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko auf Nebenwirkungen.
 • Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Verwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einem bleibenden schwerwiegenden Nierenschaden führen. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erhöht werden. Dies sollte man vermeiden.
 • Bei einer längeren Einnahme jeder Art von Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen können diese schlimmer werden. Istdies der Fall oder vermuten Sie es, sollten Sie ärztlichen Rat einholen und die Behandlung abbrechen. Bei Patienten, die trotz (oder wegen) der regelmäßigen Einnahme von Kopfschmerzmitteln häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, sollte die Diagnose Analgetikakopfschmerz in Betracht gezogen werden.
 • wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen, Geschwüre oder Durchbrüche (Perforation) im Zusammenhang mit der Anwendung diese Arzneimittels auftreten. Diese Erkrankungen können ohne vorherige Warnsymptome auftreten. Sie sind nicht auf Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen beschränkt und können lebensbedrohlich verlaufen. Wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre auftreten, ist die Behandlung abzubrechen.
 • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide (wie Prednisolon), blutgerinnungshemmende Medikamente (wie Warfarin), selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
 • Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2- Hemmern), vergrößert das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln“) und sollte deshalb vermieden werden
 • Die Einnahme von Nurofen während einer Windpockenerkrankung ist nicht empfehlenswert.
 • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern.
 • Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist besondere ärztliche Überwachung notwendig.
 • NSAR können die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.

Anwendung von Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln 
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen., kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. 

Welche Arzneimittel sollten Sie meiden, während Sie Nurofen einnehmen?
 • Einige gerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),
 • einige Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (ACE-Hemmer wie Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten) und
 • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündung (z.B. Acetylsalicylsäure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen einegeringe Dosis empfohlen)
 • sowie andere Nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSARs) einschließlich so genannter COX-2-Hemmern(Cyclooxigenase-2-Hemmern)
 • und auch andere Arzneimittel können bei einer Ibuprofen-Behandlung die Wirkung beeinflussen oder werdenbeeinflusst.


Nurofen und Alkohol
Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie Nurofen einnehmen. Einige Nebenwirkungen, wie zum Beispiel solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem beeinflussen, ist es eher wahrscheinlich, wenn Nurofen zusammen mit Alkohol verwendet wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Dieses Arzneimittel darf während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Wenden Sie dieses Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an.

Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit anwenden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und die Anwendung über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgt.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAIDs), die weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen können. Dieser Effekt ist reversibel nach Absetzen der Behandlung.


Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei kurzfristiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrsfähigkeit oder das Bedienen von Maschinen.
Marke Nurofen
Darreichungsform Zäpfchen
Produktart Arzneimittel
Altersgruppe Ab 12,5 kg, Für Kinder
Wirkstoff Ibuprofen
Generikum? not available
Zum empfindlichen Magen geeignet? available
Verabreichungsweg Rektal
Frei von Farbstoffen? available
Ohne Zucker? available

Nurofen Junior 125 mg Zäpfchen ist ein Arzneimittel. Kein dauerhafter Gebrauch ohne medizinischen Beratung. Lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bewahren Sie den Beipackzettel auf, diesen enthält wichtige Informationen für Sie. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Informieren Sie Ihren Arzt beim Auftreten von Nebenwirkungen.