Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen Zäpfchen 10 Stück

Arzneimittel mit Ibuprofen als Zäpfchen. Zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und erhöhte Temperatur. Ab 6 kg nicht unter 3 Monaten.

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Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg werden angewendet
 − bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
 − FieberInsbesondere bei Problemen mit einer oralen Verabreichung oder Erbrechen, können die Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg eine wirksame Alternative darstellen.
Wie alle Arzneimittel können Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg Nebenwirkungen haben.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen von Ibuprofen bezieht sich auf diejenigen, die im Zusammenhang mit einer kurzzeitigen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder Fieber auftraten. 

Bei der Behandlung anderer Indikationen oder unter einer Langzeitbehandlung können zusätzliche Nebenwirkungen auftreten. Arzneimittel wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
  • Gelegentlich:− Magen-Darm-Störungen wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Bauchschmerzen, Übelkeit.
  • Selten:− Durchfall, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung.
  • Sehr selten:− Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
Erkrankungen des Nervensystems
  • Gelegentlich:− Kopfschmerzen.Herzerkrankungen
  • Sehr selten:− Bluthochdruck, Herzinsuffizienz.− Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme).
Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
  • Sehr selten:− Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper. Diese Zeichen können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Beschwerden auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.− Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie.− Erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut.
Leber- und Gallenerkrankungen
  • Sehr selten:− Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • Sehr selten:− Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • Sehr selten:− Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Erythema exsudativum multiforme). In Ausnahmefällen kann es im Zusammenhang mit Windpockenerkrankungen zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen kommen.
Erkrankungen des Immunsystems
  • Sehr selten:− Bei Patienten mit bestehenden Störungen des körpereigenen Abwehrsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen) sind in einzelnen Fällen während der Behandlung mit Ibuprofen Symptome einer bestimmten Gehirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Störungen des Orientierungsvermögens beobachtet worden. 
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • Gelegentlich:− Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.
  • Sehr selten:− Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall oder schwerer Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen,die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.− Verschlimmerung von Asthma.


Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
Was Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg enthalten:
Der Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 Zäpfchen enthält 60 mg Ibuprofen.
Der sonstige Bestandteil ist: Hartfett.

Wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg aussehen und Inhalt der Packung 
Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind weiße oder weißliche, zylinderförmige Zäpfchen. Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind in Packungen mit 10 Zäpfchen erhältlich.
Was müssen Sie vor der Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg beachten?

Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg dürfen nicht angewendet werden
 − Wenn Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika/Analgetika oder dem sonstigen Bestandteil von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind.
 − Wenn Sie bzw. Ihr Kind in der Vergangenheit mit Bronchialkrämpfen, Asthmaanfällen, Nasenschleim- hautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben.
 − Bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen.
 − Wenn Sie bzw. Ihr Kind unter schweren Leberfunktionsstörungen (Leberinsuffizienz), schweren Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) oder unter schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
 − Wenn Sie bzw. Ihr Kind unter systemischem Lupus erythematodes (Erkrankung des Immunsystems) leiden.
 − In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s.u.).

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg ist erforderlich
 − Bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
 − Bei Magen-Darm-Störungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) Erkrankungen des Enddarms oder des Afters.
 − Bei Bluthochdruck oder eingeschränkter Herzfunktion.
 − Bei eingeschränkter Nierenfunktion.
 − Bei Leberfunktionsstörungen.
 − Beim Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden.

 Arzneimittel wie Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (drei Tage). Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bzw. Ihr Kind unter Herzinsuffizienz, Nieren- oder Leberinsuffizienz leiden und entwässernde Arzneimittel (Diuretika) einnehmen oder kürzlich einer größeren Operation unterzogen wurden.Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Ibuprofen es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).Bei Patienten, die unter Bronchialasthma, chronischem Schnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Nasenpolypen oder allergischen Erkrankungen leiden oder litten, können Bronchialkrämpfe ausgelöst werden.Im Falle eines Wasserverlustes müssen Sie bzw. Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei Kindern mit schwerem Wasserverlust, z.B. aufgrund von Durchfall ist besondere Vorsicht geboten, da ein Wasserverlust das Entstehen einer akuten Nierenfunktionsstörung fördern kann.


Kinder
 − Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg sind nicht für Kinder unter 6,0 kg Körpergewicht (etwa drei Monate) geeignet.

 Worauf müssen Sie noch achten?
 Ältere Menschen können häufiger unter Nebenwirkungen leiden.Nebenwirkungen sind am geringsten, wenn das Medikament stets in der kleinsten wirksamen Menge und nur für kurze Zeit angewendet wird.Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu dauerhafter Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.Bei einer Langzeittherapie müssen die Nieren, die Leber und die Blutwerte regelmäßig geprüft werden.In Ausnahmefällen können Windpocken zu ernsten Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen führen. Diese Infektionen werden möglicherweise durch bestimmte Schmerzmittel, wie Ibuprofen, verschlimmert. Fragen Sie daher bei Windpocken vor der Anwendung von Ibuprofen Ihren Arzt um Rat.

Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg mit anderen Arzneimitteln

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg beeinflusst werden.Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:− Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen).− Blutgerinnungshemmende Mittel.− Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verstärkt.− Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel): das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.Abschwächung der Wirkung:− Entwässernde (Diuretika) und blutdrucksenkende (Antihypertonika) Arzneimittel: Sie bzw. Ihr Kind müssen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.Sonstige mögliche Wechselwirkungen:− Tacrolimus (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt): Die Gefahr einer schädlichen Wirkung auf die Nieren ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.− Ciclosporin (Arzneimittel, das die Immunantwort unterdrückt): Die Gefahr einer schädlichen Wirkung auf die Nieren kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.

 Schwangerschaft und Stillzeit
 Wird während einer Anwendung von Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel darf Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Im dritten Schwangerschaftsdrittel darf Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßig starken Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.

 Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
 Bei kurzfristiger Anwendung der für Nurofen Junior Zäpfchen 60 mg empfohlenen Dosen hat dieses Arzneimittel keinen oder nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Marke Nurofen
Darreichungsform Zäpfchen
Produktart Arzneimittel
Altersgruppe Für Kinder
Wirkstoff Ibuprofen
Generikum? not available
Zum empfindlichen Magen geeignet? available
Verabreichungsweg Rektal
Frei von Farbstoffen? available
Ohne Zucker? available

Nurofen Junior 60 mg Zäpfchen ist ein Arzneimittel. Kein dauerhafter Gebrauch ohne medizinischen Beratung. Lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bewahren Sie den Beipackzettel auf, diesen enthält wichtige Informationen für Sie. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Informieren Sie Ihren Arzt beim Auftreten von Nebenwirkungen.