15-07-2019 | Versorgung - Körper, Gesicht, Haut

Wie pflegen Sie Schürfwunden?

Geschrieben von Eline Isobetadine wunden wunden pflegen

Leidige Schürfwunden, wir alle kennen sie. Sind Sie leicht oder schwer gefallen, verunglückt oder durch einen ungeschickten Stoß gegen etwas… Sie bekommen schnell eine Schürfwunde. Es ist eine oberflächliche Wunde, die normalerweise wenig oder gar nicht blutet. Schürfwunden entstehen, beim Scheuern der Haut über eine Oberfläche wobei sich die Haut schürft.

Da Schmutz und Bakterien oft auf Schürfwunden haften, ist es äußerst wichtig, sie gründlich zu desinfizieren. Wie Sie das machen, wird im Folgenden erklärt.

Was ist eine Schürfwunde?

Durch eine Schürfwunde wird die Epidermis verletzt. Das bedeutet, dass normalerweise nur die Epidermis oder kleine Partikel der Lederhaut beschädigt sind. Dabei handelt es sich oft um Sportler, die auf harten Untergrund fallen, aber auch Unfälle im Verkehr oder zu Hause können Schürfwunden verursachen. Vor allem Hände, Knie und Ellbogen können geschürft werden. Auch wenn es normalerweise wenig oder gar kein Blut gibt, können Sie große Schmerzen haben, weil viele oberflächliche Nervenenden beschädigt wurden.

Erde, Schmutz oder Sand können umfangreiche Schürfwunden verunreinigen, was zu Blutverlust führen kann. Darüber hinaus führt jede Schädigung unseres Gewebes zu entzündlichen Reaktionen, die Rötungen, Schmerzen, Hitze und Schwellungen verursachen. Normalerweise heilt eine Schürfwunde ziemlich schnell und ohne Probleme. Dies erfordert eine gute Pflege. Wie Sie eine Schürfwunde am besten behandeln, wird im Folgenden erläutert!

So pflegen Sie eine Schürfwunde

Reinigung und Desinfektion

Es ist notwendig, Ihre Wunde richtig zu reinigen und zu desinfizieren. Spülen Sie darum die Wunde gründlich mit fließendem lauwarmem Wasser. Dazu brauchen Sie keine Seife. Wenn sich Schmutz oder Kies in Ihrer Wunde befindet, können Sie vorsichtig versuchen, den Schmutz oder Kies mit einer Bürste oder Pinzette zu entfernen. Obwohl dies sehr schmerzhaft sein kann, ist es sehr wichtig, da es weitere Infektionen verhindern kann.

Die Wunde desinfizieren

Nachdem Sie die Wunde gereinigt haben, müssen Sie die Wunde und den Wundrand desinfizieren. Dies können Sie mit einem Desinfektionsmittel wie Isobetadine machen. Die Wunde soll immer von innen nach außen desinfiziert werden. An der Außenseite der Wunde befinden sich schließlich Mikroorganismen, und durch diese Desinfektion der Wunde verhindern Sie, dass diese Organismen in die Wunde eindringen. 

Isobetadine enthält Povidon-Iod, das die braune Farbe verursacht. Diese braune Farbe hat verschiedene Vorteile. Auf diese Weise können Sie leicht sehen, welchen Teil der Wunde Sie bereits desinfiziert haben. Wenn das Jod aufgebraucht ist, verschwindet die braune Farbe und wechselt sie bis zur hellgelben Farbe. Jetzt können Sie Ihre Wunde wieder desinfizieren!

Warum müssen Sie eine Wunde desinfizieren? Unsere Haut schützt uns vor Anfällen von Mikroorganismen. Diese Schutzschicht verschwindet, wenn Sie eine Wunde davontragen. Dadurch können Mikroorganismen wie Pilze, Viren und Bakterien in unseren Körper eindringen. Deshalb ist es sehr wichtig, Ihre Wunden zu desinfizieren, damit Sie die möglichen Mikroorganismen zerstören können.

Die Wunde trocknen oder abdecken

Sie können die Schürfwunde normal trocknen lassen oder mit einem sauberen Handtuch trocknen. Die Wundflüssigkeit trocknet aus und bildet eine Kruste, die die Wunde vor Austrocknung und Infektion schützt. Wenn Sie doch tiefere Schürfwunden oder Wunden bekommen, die sich auf der Haut unter der Kleidung befinden, ist es wichtig, die Schürfwunde abzudecken.

Soll ich einen Arzt konsultieren, wenn ich eine Schürfwunde habe?

Normalerweise brauchen Sie keinen Arzt zu konsultieren, wenn Sie eine Schürfwunde davontragen. In den folgenden Situationen sollten Sie zum Arzt gehen:

  • Bei einer Schürfwunde, die größer als die Hälfte der Handfläche der Person, die die Wunde davongetragen hat, ist.
  • Wenn Sie die Schürfwunde nicht durch das Spülen mit Wasser reinigen können.
  • Wenn Sie Wunden in Ihrem Gesicht, in Ihren Geschlechtsteilen oder Augen haben.
  • Bei starken Schmerzen, die nicht verschwinden.
  • Wenn Sie in den nächsten Tagen Anzeichen einer Infektion bemerken, z.B. eine warme Haut um die Wunde herum, Eiter aus der Wunde oder dicke, rote Wundränder.
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