03-09-2018 | Gemeinwohl

Zahnschmerzen: Ursachen und was Sie dagegen tun können.

Viele Menschen erleben Zahnschmerzen als die schlimmsten Schmerzen. Zahnschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Um Ihnen beim Umgang mit Zahnschmerzen zu helfen, finden Sie  einen kurzen Überblick über einige der Ursachen von Zahnschmerzen. Außerdem finden Sie auch einige Lösungen anbieten, für den Fall, dass die Zahnschmerzen wirklich schwer zu ertragen sind.

Ursachen von Zahnschmerzen

Normalerweise werden akute Zahnschmerzen durch Löcher (Karies) verursacht, die den Zahnnerv stimulieren.  Auch ist es möglich Zahnschmerzen durch einen Abszess zu bekommen. Außerdem können Entzündungen des Zahnfleisches, der Wurzel oder des Nervenkanals auftreten. Es ist auch möglich, dass Ihr Mund, Zahn oder Kiefer beschädigt ist oder sich eine Füllung gelöst hat, die die Schmerzen verursacht. Schließlich kann es auch um Ihre Weisheitszähne gehen, die durchkommen, oder um Zahnerosion, bei der Ihr Zahnschmelz dünner geworden ist oder verschwunden ist. Einige dieser Ursachen werden im Folgenden erläutert.

Abszess

Die Vermeidung oder Verzögerung der Zahnbehandlung kann unter anderem zu Abszessen führen. Wenn Sie Ihre Karies nicht rechtzeitig behandeln, ist es möglich, dass Ihre Schmelzschicht und dann das Dentin geschädigt werden. Dann finden die Bakterien ihren Weg zum weichen Kern Ihres Zahnes. Darüber hinaus kann ein Abszess auch durch eine Zahnfleischerkrankung verursacht werden, bei der sich zu viel Zahnbelag im Raum zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammelt. Ein Abszess kann extrem schmerzhaft sein, aber glücklicherweise ist er auch leicht zu behandeln. Wenn die Schmerzen jedoch anhalten, werden manchmal Antibiotika verschrieben. Damit die Antibiotika funktionieren, können zunächst entzündungshemmende Schmerzmittel wie Nurofen eingesetzt werden.

Karies / Löcher

Wenn es zu viel Zahnbelag auf den Zähnen gibt, können Löcher entstehen. Dabei können Ernährungsgewohnheiten und der Konsum von Erfrischungsgetränken sehr wichtig sein. Nicht nur, was man isst, ist wichtig, sondern auch, wie oft man es isst. Am Anfang sind die Karies ziemlich schmerzlos. Es dauert eine ganze Weile, bis sich die Zahnlöcher im Schmelz ausbreiten. Jedes Mal, wenn Sie etwas essen oder trinken, werden Zucker und Kohlenhydrate in der Nahrung in Säure umgesetzt. Ein solcher Säureschock kann den Zahnschmelz beeinträchtigen, wodurch Löcher entstehen.

Es ist viel besser, Karies zu vermeiden, als sie behandeln zu müssen. Deshalb ist eine gute Mundpflege entscheidend. Eine gute Mundpflege können Sie aufrechterhalten,, indem Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen. Sie können auch zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide, Zahnstocher oder Interdentalbürsten verwenden. Um das Loch wieder zu füllen, sollten Sie den Zahnarzt konsultieren, der es dann mit Amalgam oder einer Kompositfüllung füllt. Um Zahnschmerzen in der Zwischenzeit etwas zu reduzieren, können Sie entzündungshemmende Schmerzmittel wie Nurofen verwenden.

Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündungen sind neben Karies die häufigste Erkrankung in der Mundhöhle. Das Zahnfleisch (die Schleimhaut, die sich an die Zähne anschließt) ist entzündet. Obwohl der Schaden bei einer solchen Entzündung umkehrbar ist, ist es wichtig, ihn rechtzeitig zu behandeln. Es ist wichtig, dass Sie sich weiterhin die Zähne putzen. Wenn Sie Ihren Zahnbelag zweimal täglich gründlich entfernen, erholt sich Ihr Zahnfleisch normalerweise und stoppt die Blutung nach etwa fünf Tagen. Auch danach ist es wichtig, eine gute Mundpflege aufrechtzuerhalten.

Tipps gegen Zahnschmerzen 

Wenn Ihre Zahnschmerzen länger als einen bis zwei Tage anhalten, sollten Sie zum Zahnarzt gehen. Warten Sie also nicht, bis der Schmerz von selbst aufhört. Wenn Sie vermuten, dass Sie einen Abszess haben, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt konsultieren. Die folgenden Tipps können Ihnen schon vor dem Zahnarztbesuch weiterhelfen.

  • Sie können eine kalte Kompresse auf die Außenseite der Wange drücken, die Schwellungen reduziert.
  • Auch das Spülen des Mundes mit warmem, leicht gesalzenem Wasser kann helfen.
  • Es ist auch eine gute Idee, die Zähne mit Zahnseide zu reinigen, wenn Essensreste festsitzen.
  • Sie können auch auf einem Eiswürfel kauen oder Schlucke kaltes Wasser trinken.
  • Nelken können Ihnen auch helfen, indem Sie sie kauen oder den Zahn mit Nelkenöl tupfen. Die Nelke betäubt den Zahnnerv temporär. Allerdings sollten Sie mit dem Öl vorsichtig sein, da es Ihr Zahnfleisch verbrennen kann und Sie es nicht schlucken dürfen.
  • Natürlich können Sie auch immer ein entzündungshemmendes Schmerzmittel wie Nurofen einnehmen.
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